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07.09.2017

Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim:

Frankfurts größte Wirbelsäulenklinik erweitert ihr Therapieangebot

Eröffnung des neuen Wirbelsäulenzentrums am 1. September mit vergrößertem Ärzteteam, neuen Therapiekonzepten und unter neuer Teamleitung

Frankfurt - Die stetig steigende Zahl von Wirbelsäulenoperationen sorgt in den Medien immer wieder für Schlagzeilen. Mittlerweile hat die Summe der jährlichen Eingriffe in Deutschland mit 300.000 Operationen pro Jahr eine neue Rekordmarke erreicht. Die Ärzte der Orthopädischen Universitätsklinik Friedrichsheim sehen dies nicht unkritisch. Im neuen, am 1. September 2017 eröffneten Wirbelsäulenzentrum des Klinikums Friedrichsheim setzen die Mediziner in Zukunft, wann immer sinnvoll, verstärkt  auf sanfte, aber vergleichbar wirksame Alternativen: mit erweiterten Behandlungskonzepten, personeller Verstärkung des Ärzteteams und unter der neuen gemeinsamen Teamleitung von Dr. Jacques Müller-Broich, früher Oberarzt für Orthopädie und Unfallchirurgie und Teamleiter Wirbelsäule an der Charité in Berlin, und Dr. Christoph Fleege.

"Unser Ziel heißt: Operieren nur dann, wenn sinnvoll und unumgänglich. Die Praxis zeigt, dass konservative Therapien bei einigen Rückenerkrankungen einen chirurgischen Eingriff mittelfristig aufschieben und teils ersetzen können", sagt Dr. Christoph Fleege, seit vielen Jahren Oberarzt im Wirbelsäulenzentrum des Klinikums. So könnte heute Patienten mit Rückenproblemen - selbst bei chronischen Schmerzen - durch fortschrittliche orthopädische und schmerztherapeutische Behandlungskonzepte auch ohne Operation geholfen werden: Beispielsweise ließen sich minimalinvasiv durch gezielte Injektionen im Bereich des Wirbelkanals Schmerzen deutlich reduzieren. "Die Erfolgsrate dieser minimalinvasiven Therapie ist jedoch abhängig von der Art und dem Ausmaß der jeweiligen Erkrankung", ergänzen die Frankfurter Mediziner.

Breites Therapieangebot und jährlich 2.000 Patienten
Das Klinikum Friedrichsheim ist heute das führende Zentrum zur Behandlung von Rücken- und Wirbelsäulenerkrankungen im Großraum Frankfurt. Das Therapiespektrum umfasst die gesamte Wirbelsäule, inklusive des Beckenbereiches. Es erstreckt sich von der rein konservativen (nicht-operativen) multimodalen Schmerztherapie über Infiltrations- und Katheter-Techniken hin zu minimalinvasiven und offenen chirurgischen Eingriffen. Dabei werden pro Jahr mehr als 2.000 Patienten individuell und im Falle von Tumor und Infektionskrankheiten der Wirbelsäule interdisziplinär behandelt. "Wir wollen diese Führungsposition in Frankfurt auch durch den Einsatz neuer Therapieverfahren jetzt weiter ausbauen", sagt Professor Meurer.

Dr. Müller-Broich wechselt
von der Berliner Charité nach Frankfurt

Neue namhafte Fachärzte im Team sind dazu ein Schlüssel. "Für uns ist es ein Glücksfall, dass mit Dr. Müller-Broich ein Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie zu uns kommt, der auf die Wirbelsäulenchirurgie spezialisiert ist", sagt Professor Meurer.

Im Therapiealltag des Klinikum Friedrichsheim nimmt daneben die Behandlung von chronischen Rückenschmerzen mit ihrem vielschichtigen Krankheitsbild - oft auch mit ausgelöst durch psychische Belastungen - immer breiteren Raum ein. Deshalb begleitet ein klinikeigener Psychologe die oft notwendigen komplexen multimodalen Therapien.

Dr. Müller-Broich (links) und Dr. Fleege (rechts) leiten künftig das Ärzteteam im neuen Wirbelsäulenzentrum des Orthopädischen Universitätsklinikums Friedrichsheim. Foto: Orthopädische Uniklinik Friedrichsheim


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